👉 Meine 2 goldenen SEO-Grundregeln: Nutzer sollen genau die Inhalte finden, nach denen sie suchen und Suchmaschinen müssen diese Inhalte möglichst einfach verstehen können.
👉 SEO beginnt mit einer starken Basis: Einer technisch einwandfreien und inhaltlich sauber aufgebauten Website mit klarer Struktur. Das sorgt für glückliche Nutzer Nutzer und Suchmaschinen.
In diesem Beitrag erfährst du, welche SEO-Maßnahmen ich bei der Erstellung jeder Website berücksichtige und umsetze. Hierbei handelt es sich größtenteils um einmalige Maßnahmen. Ich nenne sie „Dustins-SEO-Basics“.
Hier wird es teilweise etwas technisch , daher komme ich abundzu nicht um die Verwendung von Fachwörtern herum. Aber keine Sorge: Eine kurze Begriffserklärung gibt es direkt am Anfang eines jeden Abschnitts.
Hier könnte man noch einen Hinweis auf laufende SEO-Betreuung bzw. einen Link dazu einfügen und einen Link zu Instagram, wo ich die Sachen ja dann erkläre..
Meta Tags
Meta Tags sind kurze Informationen über eine Website, die Suchmaschinen den Inhalt einer Seite erklären.
Die zwei wichtigsten Meta-Tags für die Suchmaschinenoptimierung sind der Seitentitel (Title-Tag) und die Seitenbeschreibung (Meta Description).
So sieht das im HTML-Code aus:
Und so dann bei Google:
Seitentitel (Title-Tag)
Der Seitentitel (Title-Tag) wird von Suchmaschinen als Überschrift in den Suchergebnissen und zur ersten Einschätzung für Relevanz von bestimmten Suchanfragen herangezogen. Man erkennt ihn anhand des HTML-Tags <title>.
Außerdem gibt er Nutzern die Möglichkeit einzuschätzen, ob das der Inhalt ist, nach dem sie gesucht haben.
Stell dir vor du hast ein Problem mit Ratten und gibst bei Google „Schädlingsexperte in meiner Nähe“ ein:
Ich sorge dafür, dass der Title-Tag Nutzern sagt „hier bin ich richtig“ und Suchmaschinen sofort verständlich macht, was für Inhalte sie auf der Seite zu erwarten hat.
Für lokale Unternehmen füge ich z.B. den Firmennamen und die Hauptleistung hinzu. Wie im Beispiel: „Wilhelmsen BioTec – Die Schädlingsexperten“ oder baue noch passende Keywords mit ein.
Seitenbeschreibung (Meta-Description)
In den Suchergebnissen erscheint unter dem Seitentitel die Seitenbeschreibung (Meta-Description). Sie wird genutzt, um noch mehr Kontext für Suchmaschinen und Nutzer zu liefern.
Sie kann manuell angepasst werden oder aber direkt aus dem Text stammen. Leider kann man nicht garantieren, ob z.B. Google den eigenen Vorschlag annimmt.
So sieht die Meta-Description bei Wilhelmsen BioTec aus:
Ich formuliere diese Beschreibung knapp und einzigartig, damit sie die wichtigsten Punkte der Seite enthält.
Optimierung der Überschriften
Eine klare Überschriftenstruktur und die Verwendung passender Keywords in Überschriften hilft sowohl Lesern als auch Suchmaschinen.
Überschriftenstruktur
Jede Seite sollte genau eine Hauptüberschrift (H1-Tag) enthalten. Diese beschreibt das Thema der Seite prägnant und enthält im Idealfall das wichtigste Keyword.
Darunter werden – je nach Umfang und Inhalt der Seite – passende Zwischenüberschriften (H2, H3, H4, H5 und H6) eingesetzt. Sie strukturieren den Inhalt und gliedern einzelne Abschnitte klar voneinander ab.
Wird ein Abschnitt weiter unterteilt, folgt auf eine H2-Überschrift eine H3-Überschrift. Andernfalls kann auf eine H2 auch direkt eine weitere H2 folgen. Dadurch entsteht eine klare und logisch aufgebaute Überschriftenstruktur.
Beispiel
Ich habe einfach mal „Maler Berlin“ eingegeben:
Gut
- Nur eine H1
- Sinnvolle Hierarchie
Schlecht
- Mehrere H1
- H5 ohne H3 & H4
Verwendung von Keywords in Überschriften
In Überschriften sollten relevante Suchbegriffe (Keywords) sinnvoll und strategisch eingebaut werden.
Die Hauptüberschrift (H1) bildet dabei das zentrale Thema der Seite. Sie zeigt Nutzern und Suchmaschinen unmittelbar, worum es auf der Seite geht.
Die Zwischenüberschriften (H2, H3 usw.) dienen dazu, den Inhalt in verständliche Abschnitte zu gliedern.
Dadurch wird der Text für Besucher leichter lesbar und gleichzeitig für Suchmaschinen besser verständlich.
Beispiel
Wir bleiben bei den beiden Malern aus Berlin.
Gut
- H1 mit Keyword, Ort & Betrieb
- Nutzung relevanter Keywords
Geht besser
- H1 fehlt Betrieb
- Keywords Verbesserungswürdig
Sinnvolle URL-Struktur
Die URL (Uniform Resource Locator) ist die eindeutige Adresse einer Ressource im Internet. Also zum Beispiel einer Website, ein Bild, ein Video usw.
Alles im Internet hat eine eindeutige Adresse, die es kein zweites mal gibt. Und diese Adresse sollte sowohl für Menschen als auch Maschinen lesbar sein.
Ich verwende klare Wörter und vermeide kryptische Zeichenfolgen.
Beispiele URL-Struktur
Wir bleiben bei den beiden Malern aus Berlin.
Gut
www.beispiel.de/leistungen/
www.beispiel.de/referenzen/
www.beispiel.de/ueber-uns/
www.beispiel.de/blog/weihnachtsfeier-2025/
Schlecht
www.beispiel.de/9anj23.html/
www.beispiel.de/leistungen-neu-3/
www.beispiel.de/?p=12345
www.beispiel.de/das-haben-wir-auf-unserer-weihnachtsfeier-2025-erlebt-inklusive-gewinnspiel-und-weihnachtsmann
Strategische Interne Verlinkung
Die Interne Verlinkung, also die Art und Weise, wie man die einzelnen Seiten einer Website miteinander verlinkt, kann Besuchern und Suchmaschinen helfen, passende Inhalte zu finden und die relevanz einzuschätzen.
So werden die Seiten eines Unternehmens, die häufig und an prominenten Stellen (z.B. in der Hauptnavigation) verlinkt sind mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bei Google angezeigt, wenn jemand nach deinem Unternehmen sucht (die sog. Brand-SERPs).
Bildoptimierung
Bilder sind ein wichtiger Bestandteil moderner Websites. Sie verbessern die visuelle Wirkung, können aber auch die Ladezeit beeinflussen. Deshalb sollten Bilder technisch und inhaltlich optimiert werden.
Eine gute Bildoptimierung sorgt dafür, dass Bilder schnell geladen werden, für Suchmaschinen verständlich sind und sogar für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugänglich werden (Barrierefreiheit).
Komprimierung aller Bilder
Bilder sollten möglichst klein sein, ohne dass die Bildqualität sichtbar leidet. Wir gehen einen Kompromiss ein: Deutlich geringere Ladezeit für geringe Qualitätsverluste bei den Bildern.
Ein 2 Megabyte großes Bild lädt logischerweise viel langsamer, als ein 200 Kilobyte Bild.
Ich achte auf:
Reduzierung der Dateigröße durch Komprimierung auf maximal ca. 100 Kilobyte je Bild
Anpassung der Bildauflösung und Maße an die tatsächliche Darstellungsgröße
Verwendung moderner schlanker Bildformate (z.B. .webp statt .jpg)
Verwendung einzigartiger Bilder
Ich empfehle meinen Kunden immer die Verwendung einzigartiger Bilder. Denn diese helfen dabei, dass sich eine Website von anderen zu abhebt.
Eigene Fotos oder individuell erstellte Grafiken geben Suchmaschinen zusätzliche Hinweise auf die Einzigartigkeit einer Seite.
Wiederholt verwendete Standardbilder (Stockfotos) bieten dagegen wenig zusätzlichen Mehrwert.
Alt-Attribute
Das Alt-Attribut beschreibt den Inhalt eines Bildes in Textform. Es wird z.B. angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann und wird von Screenreadern von Menschen mit Sehbehinderung vorgelesen.
Für Suchmaschinen ist dieser Text besonders wichtig, weil sie Bilder nicht selbst interpretieren. Technisch wäre das mithilfe von KI inzwischen zwar durchaus möglich, würde aber zu viele Ressourcen fressen.
Das Alt-Attribut lässt sich sehr gut nutzen, um relevante Keywords unterzubringen und kann gleichzeitig helfen, dass Suchmaschienen schnell verstehen, was auf dem Bild dargestellt wird.
Ich achte bei Alt-Attributen von Bilder darauf:
beschreibt das Bild kurz und präzise
enthält relevante Begriffe aus dem Seitenkontext (Keywords)
bleibt natürlich formuliert
Bild-Dateinamen
Auch der Dateiname eines Bildes liefert Suchmaschinen schnelle und einfache Hinweise auf den Bildinhalt.
Beispiel Dateinamen für Bilder
Gut
maler-beim-streichen.webp
hausmeister-willi-bei-besichtigung.webp
buer-maler-minken.webp
Schlecht
whatsapp_image_34522.webp
ein-viel-zu-langer-name-fuer-eine-bilddatei-kann-auch-schlecht-sein.webp
1331ho201231fwa.jpeg
Optimierung der Ladezeiten
Eine schnelle Seite sorgt sowohl für zufriedene Besucher als auch glückliche Suchmaschinen. Google misst dazu vier Kennzahlen, die ich alle berücksichtige und optimiere:
4 Google-Kennzahlen für Ladezeit
First Contentful Paint
2. LCP
Largest Contentful Paint
3. INP
Interaction to Next Paint
4. CLS
Cumulative Layout Shift
First Contentful Paint (FCP)
Der First Contentful Paint (FCP) beschreibt, wie schnell ein Besucher das erste sichtbare Element einer Website sieht. Das kann zum Beispiel ein Text, ein Logo oder ein Bild sein.
Je schneller erste Inhalte erscheinen, desto schneller wirkt die Seite für Besucher geladen. Sie haben sozusagen schon etwas zu sehen, obwohl die Seite noch lädt.
Das erreiche ich vor allem durch:
kleine und komprimierte Bilder
möglichst wenige zusätzliche Plugins
einen schnellen Server (ich empfehle All-Inkl)
Largest Contentful Paint (LCP)
Der Largest Contentful Paint (LCP) beschreibt, wie schnell der größte sichtbare Inhalt einer Seite vollständig geladen ist. Das ist häufig das große Bild, die Hauptüberschrift oder der zentrale Text im oberen Bereich der Seite.
Je schneller dieser Hauptinhalt erscheint, desto schneller wirkt die Website vollständig geladen.
Das gelingt zum Beispiel durch:
kleinere Bilddateien
Bilder erst laden, wenn sie wirklich benötigt werden (Lazy-Load)
keine unnötigen Elemente im oberen Bereich der Seite
Interaction to Next Paint (INP)
Der Interaction to Next Paint (INP) beschreibt, wie schnell eine Website auf eine Aktion eines Besuchers reagiert. Zum Beispiel, wenn jemand klickt, scrollt oder ein Formular ausfüllt.
Je schneller die Seite reagiert, desto flüssiger und angenehmer fühlt sich die Bedienung an.
Das erreiche ich durch:
möglichst wenige zusätzliche Programme und Skripte
einfache Funktionen statt aufwendiger Animationen
keine überladenen Plugins
Cumulative Layout Shift (CLS)
Der Cumulative Layout Shift (CLS) beschreibt, ob sich Inhalte während des Ladens plötzlich verschieben. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Bild nachträglich geladen wird und Text oder Buttons dadurch verrutschen.
Je stabiler das Layout bleibt, desto besser ist die Nutzererfahrung.
Das verhindere ich zum Beispiel, indem:
Bilder und Videos feste Größen bekommen
für nachladende Inhalte Platz reserviert wird
neue Inhalte nicht nachträglich über bestehende Inhalte geschoben werden.
Mithilfe des Tools „PageSpeed Insights“ von Google überprüfe ich nach Fertigstellung der Website nochmal alles und arbeite nach, falls nötig.
Responsive Design
Google zieht die mobile Version einer Seite zur Bewertung heran (Mobile First Indexing). Die Desktop-Version einer Website spielt für Google nur noch eine untergeordnete Rolle.
Ich achte darauf, dass das Website-Layout mobilfreundlich ist (Responsive Design). Der Inhalt soll auf dem Smartphone denselben Umfang wie auf dem Desktop haben, damit nichts verloren geht.
Falls es nicht anders möglich ist, müssen Kompromisse eingegangen und Inhalte angepasst werden.
NAP-Daten
NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer (Phone) eines Unternehmens. Diese Angaben helfen Suchmaschinen dabei, ein Unternehmen eindeutig zu identifizieren und mit einem Standort zu verbinden.
Ich achte immer darauf, dass auf einer Website die NAP-Daten vollständig und konsistent angegeben sind.
Besonders wichtig ist eine einheitliche Schreibweise. Denn Unterschiedliche Varianten von Name, Adresse oder Telefonnummer können dazu führen, dass Suchmaschinen die Informationen nicht eindeutig zuordnen können.
Gute Positionen für NAP-Daten auf einer Website sind:
Kontaktseite
Footer / Header
strukturierte Daten im Quellcode
Sitemap
Eine Sitemap ist eine strukturierte Liste aller wichtigen Seiten einer Website. Sie hilft Suchmaschinen dabei, die Inhalte einer Website besser zu entdecken.
Suchmaschinen finden viele Inhalte über interne Links. Eine Sitemap kann aber zusätzlich dabei helfen, neue oder tief liegende Seiten schneller zu erkennen.
Gerade bei größeren Websites kann eine Sitemap den Suchmaschinen einen besseren Überblick über die gesamte Seitenstruktur geben.
Ich sorge dafür, dass eine XML-Sitemap erstellt und bei Google eingereicht wird.
Robots.txt
Google zieht die mobile Version einer Seite zur Bewertung heran (Mobile First Indexing). Die Desktop-Version einer Website spielt für Google nur noch eine untergeordnete Rolle.
Ich achte darauf, dass das Website-Layout mobilfreundlich ist (Responsive Design). Der Inhalt soll auf dem Smartphone denselben Umfang wie auf dem Desktop haben, damit nichts verloren geht.
Falls es nicht anders möglich ist, müssen Kompromisse eingegangen und Inhalte angepasst werden.
Schema-Markup
Schema-Markup sind strukturierte Daten im Quellcode einer Website. Sie liefern Suchmaschinen zusätzliche Informationen über den Inhalt einer Seite.
Suchmaschinen analysieren Websites automatisch. Strukturierte Daten helfen ihnen dabei, Inhalte präziser zu interpretieren.
Dadurch können Suchmaschinen besser verstehen, welche Informationen auf einer Seite enthalten sind.
Wenn es sinnvoll ist, ergänze ich strukturierte Daten im Quellcode der Website.
Dadurch können Suchmaschinen zusätzliche Informationen über Inhalte erhalten, ohne diese erst aus dem sichtbaren Text ableiten zu müssen.
404-Seite
Eine 404-Seite erscheint, wenn eine angeforderte Seite nicht existiert oder unter der eingegebenen Adresse nicht gefunden werden kann.
Fehlerhafte oder nicht mehr existierende Seiten können auf jeder Website vorkommen. Wichtig ist, wie mit diesen Fehlern umgegangen wird.
Eine sinnvolle Fehlerseite sorgt dafür, dass Besucher nicht einfach auf einer leeren Fehlermeldung landen.
Ich erstelle für Websites eine eigene 404-Seite, die Besuchern Orientierung bietet.
Dazu gehören zum Beispiel:
ein Hinweis, dass die Seite nicht gefunden wurde
ein Link zur Startseite
Hinweise auf wichtige Inhalte der Website
So können Besucher trotz eines Fehlers weiter auf der Website bleiben.