INHALTSVERZEICHNIS

Dustins-SEO-Basics (Stand: März 2026)

Dustins SEO Basics
INHALTSVERZEICHNIS
Das wichtigste in Kürze:

👉 Meine 2 goldenen SEO-Grundregeln: Nutzer sollen genau die Inhalte finden, nach denen sie suchen und Suchmaschinen müssen diese Inhalte möglichst einfach verstehen können.

👉 SEO beginnt mit einer starken Basis: Einer technisch einwandfreien und inhaltlich sauber aufgebauten Website mit klarer Struktur. Das sorgt für glückliche Nutzer Nutzer und Suchmaschinen.

In diesem Beitrag erfährst du, welche SEO-Maßnahmen ich bei der Erstellung jeder Website berücksichtige und umsetze. Hierbei handelt es sich größtenteils um einmalige Maßnahmen. Ich nenne sie „Dustins-SEO-Basics“.

Hier wird es teilweise etwas technisch , daher komme ich abundzu nicht um die Verwendung von Fachwörtern herum. Aber keine Sorge: Eine kurze Begriffserklärung gibt es direkt am Anfang eines jeden Abschnitts.

Hier könnte man noch einen Hinweis auf laufende SEO-Betreuung bzw. einen Link dazu einfügen und einen Link zu Instagram, wo ich die Sachen ja dann erkläre..

Hier nochmal meine 2 goldenen SEO-Grundregeln:
1. Gib deinen Nutzern die Inhalte, nach denen sie suchen.
2. Mach diese Inhalte für Suchmaschinen leicht verständlich.

Meta Tags

Meta Tags sind kurze Informationen über eine Website, die Suchmaschinen den Inhalt einer Seite erklären.

Die zwei wichtigsten Meta-Tags für die Suchmaschinenoptimierung sind der Seitentitel (Title-Tag) und die Seitenbeschreibung (Meta Description).

So sieht das im HTML-Code aus:

Title-Tag & Meta-Description von siepke.de

Und so dann bei Google:

Title-Tag & Meta-Description von siepke.de als Brand-SERP

Seitentitel (Title-Tag)

Der Seitentitel (Title-Tag) wird von Suchmaschinen als Überschrift in den Suchergebnissen und zur ersten Einschätzung für Relevanz von bestimmten Suchanfragen herangezogen. Man erkennt ihn anhand des HTML-Tags <title>.

Außerdem gibt er Nutzern die Möglichkeit einzuschätzen, ob das der Inhalt ist, nach dem sie gesucht haben.

Stell dir vor du hast ein Problem mit Ratten und gibst bei Google „Schädlingsexperte in meiner Nähe“ ein:

Title-Tag Beispiel Suchergebnis Wilhelmsen BioTec
Title-Tag der Startseite von Wilhelmsen BioTec

Ich sorge dafür, dass der Title-Tag Nutzern sagt „hier bin ich richtig“ und Suchmaschinen sofort verständlich macht, was für Inhalte sie auf der Seite zu erwarten hat.

Für lokale Unternehmen füge ich z.B. den Firmennamen und die Hauptleistung hinzu. Wie im Beispiel: „Wilhelmsen BioTec – Die Schädlingsexperten“ oder baue noch passende Keywords mit ein.

Seitenbeschreibung (Meta-Description)

In den Suchergebnissen erscheint unter dem Seitentitel die Seitenbeschreibung (Meta-Description). Sie wird genutzt, um noch mehr Kontext für Suchmaschinen und Nutzer zu liefern.

Sie kann manuell angepasst werden oder aber direkt aus dem Text stammen. Leider kann man nicht garantieren, ob z.B. Google den eigenen Vorschlag annimmt.

So sieht die Meta-Description bei Wilhelmsen BioTec aus:

Meta-Description Beispiel Suchergebnis
Meta-Description der Startseite von Wilhelmsen BioTec

Ich formuliere diese Beschreibung knapp und einzigartig, damit sie die wichtigsten Punkte der Seite enthält.

Optimierung der Überschriften

Eine klare Überschriftenstruktur und die Verwendung passender Keywords in Überschriften hilft sowohl Lesern als auch Suchmaschinen.

Überschriftenstruktur

Jede Seite sollte genau eine Hauptüberschrift (H1-Tag) enthalten. Diese beschreibt das Thema der Seite prägnant und enthält im Idealfall das wichtigste Keyword.

Darunter werden – je nach Umfang und Inhalt der Seite – passende Zwischenüberschriften (H2, H3, H4, H5 und H6) eingesetzt. Sie strukturieren den Inhalt und gliedern einzelne Abschnitte klar voneinander ab.

Wird ein Abschnitt weiter unterteilt, folgt auf eine H2-Überschrift eine H3-Überschrift. Andernfalls kann auf eine H2 auch direkt eine weitere H2 folgen. Dadurch entsteht eine klare und logisch aufgebaute Überschriftenstruktur.

Beispiel

Ich habe einfach mal „Maler Berlin“ eingegeben:

Gut
Gute Überschriftenstruktur
Maler Heitmann aus Berlin
Schlecht
Schlechte Überschriftenstruktur
Maler Heußer aus Berlin

Verwendung von Keywords in Überschriften

In Überschriften sollten relevante Suchbegriffe (Keywords) sinnvoll und strategisch eingebaut werden.

Die Hauptüberschrift (H1) bildet dabei das zentrale Thema der Seite. Sie zeigt Nutzern und Suchmaschinen unmittelbar, worum es auf der Seite geht.

Die Zwischenüberschriften (H2, H3 usw.) dienen dazu, den Inhalt in verständliche Abschnitte zu gliedern.

Dadurch wird der Text für Besucher leichter lesbar und gleichzeitig für Suchmaschinen besser verständlich.

Beispiel

Wir bleiben bei den beiden Malern aus Berlin.

Gut
Gute Überschriften mit Keywords - Maler Heitmann Berlin
Maler Heitmann aus Berlin
Geht besser
Maler Heußer aus Berlin

Sinnvolle URL-Struktur

Die URL (Uniform Resource Locator) ist die eindeutige Adresse einer Ressource im Internet. Also zum Beispiel einer Website, ein Bild, ein Video usw.

Alles im Internet hat eine eindeutige Adresse, die es kein zweites mal gibt. Und diese Adresse sollte sowohl für Menschen als auch Maschinen lesbar sein.

Ich verwende klare Wörter und vermeide kryptische Zeichenfolgen.

Beispiele URL-Struktur

Wir bleiben bei den beiden Malern aus Berlin.

Gut

www.beispiel.de/leistungen/

www.beispiel.de/referenzen/

www.beispiel.de/ueber-uns/

www.beispiel.de/blog/weihnachtsfeier-2025/

Schlecht

www.beispiel.de/9anj23.html/

www.beispiel.de/leistungen-neu-3/

www.beispiel.de/?p=12345

www.beispiel.de/das-haben-wir-auf-unserer-weihnachtsfeier-2025-erlebt-inklusive-gewinnspiel-und-weihnachtsmann

Strategische Interne Verlinkung

Die Interne Verlinkung, also die Art und Weise, wie man die einzelnen Seiten einer Website miteinander verlinkt, kann Besuchern und Suchmaschinen helfen, passende Inhalte zu finden und die relevanz einzuschätzen.

So werden die Seiten eines Unternehmens, die häufig und an prominenten Stellen (z.B. in der Hauptnavigation) verlinkt sind mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bei Google angezeigt, wenn jemand nach deinem Unternehmen sucht (die sog. Brand-SERPs).

Brand-SERP Wilhelmsen BioTec
Brand-SERP für Suchanfrage "Wilhelmsen BioTec"

Bildoptimierung

Bilder sind ein wichtiger Bestandteil moderner Websites. Sie verbessern die visuelle Wirkung, können aber auch die Ladezeit beeinflussen. Deshalb sollten Bilder technisch und inhaltlich optimiert werden.

Eine gute Bildoptimierung sorgt dafür, dass Bilder schnell geladen werden, für Suchmaschinen verständlich sind und sogar für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugänglich werden (Barrierefreiheit).

Komprimierung aller Bilder

Bilder sollten möglichst klein sein, ohne dass die Bildqualität sichtbar leidet. Wir gehen einen Kompromiss ein: Deutlich geringere Ladezeit für geringe Qualitätsverluste bei den Bildern.

Ein 2 Megabyte großes Bild lädt logischerweise viel langsamer, als ein 200 Kilobyte Bild.

Ich achte auf:

  • Reduzierung der Dateigröße durch Komprimierung auf maximal ca. 100 Kilobyte je Bild

  • Anpassung der Bildauflösung und Maße an die tatsächliche Darstellungsgröße

  • Verwendung moderner schlanker Bildformate (z.B. .webp statt .jpg)

Verwendung einzigartiger Bilder

Ich empfehle meinen Kunden immer die Verwendung einzigartiger Bilder. Denn diese helfen dabei, dass sich eine Website von anderen zu abhebt.

Eigene Fotos oder individuell erstellte Grafiken geben Suchmaschinen zusätzliche Hinweise auf die Einzigartigkeit einer Seite.

Wiederholt verwendete Standardbilder (Stockfotos) bieten dagegen wenig zusätzlichen Mehrwert.

Alt-Attribute

Das Alt-Attribut beschreibt den Inhalt eines Bildes in Textform. Es wird z.B. angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann und wird von Screenreadern von Menschen mit Sehbehinderung vorgelesen.

Für Suchmaschinen ist dieser Text besonders wichtig, weil sie Bilder nicht selbst interpretieren. Technisch wäre das mithilfe von KI inzwischen zwar durchaus möglich, würde aber zu viele Ressourcen fressen.

Das Alt-Attribut lässt sich sehr gut nutzen, um relevante Keywords unterzubringen und kann  gleichzeitig helfen, dass Suchmaschienen schnell verstehen, was auf dem Bild dargestellt wird.

Ich achte bei Alt-Attributen von Bilder darauf:

  • beschreibt das Bild kurz und präzise

  • enthält relevante Begriffe aus dem Seitenkontext (Keywords)

  • bleibt natürlich formuliert

Bild-Dateinamen

Auch der Dateiname eines Bildes liefert Suchmaschinen schnelle und einfache Hinweise auf den Bildinhalt.

Beispiel Dateinamen für Bilder

Gut

maler-beim-streichen.webp

hausmeister-willi-bei-besichtigung.webp

buer-maler-minken.webp

Schlecht

whatsapp_image_34522.webp

ein-viel-zu-langer-name-fuer-eine-bilddatei-kann-auch-schlecht-sein.webp

1331ho201231fwa.jpeg

Optimierung der Ladezeiten

Eine schnelle Seite sorgt sowohl für zufriedene Besucher als auch glückliche Suchmaschinen. Google misst dazu vier Kennzahlen, die ich alle berücksichtige und optimiere:

4 Google-Kennzahlen für Ladezeit

1. FCP

First Contentful Paint

2. LCP

Largest Contentful Paint

3. INP

Interaction to Next Paint

4. CLS

Cumulative Layout Shift

First Contentful Paint (FCP)

Der First Contentful Paint (FCP) beschreibt, wie schnell ein Besucher das erste sichtbare Element einer Website sieht. Das kann zum Beispiel ein Text, ein Logo oder ein Bild sein.

Je schneller erste Inhalte erscheinen, desto schneller wirkt die Seite für Besucher geladen. Sie haben sozusagen schon etwas zu sehen, obwohl die Seite noch lädt.

Das erreiche ich vor allem durch:

  • kleine und komprimierte Bilder

  • möglichst wenige zusätzliche Plugins

  • einen schnellen Server (ich empfehle All-Inkl)

Largest Contentful Paint (LCP)

Der Largest Contentful Paint (LCP) beschreibt, wie schnell der größte sichtbare Inhalt einer Seite vollständig geladen ist. Das ist häufig das große Bild, die Hauptüberschrift oder der zentrale Text im oberen Bereich der Seite.

Je schneller dieser Hauptinhalt erscheint, desto schneller wirkt die Website vollständig geladen.

Das gelingt zum Beispiel durch:

  • kleinere Bilddateien

  • Bilder erst laden, wenn sie wirklich benötigt werden (Lazy-Load)

  • keine unnötigen Elemente im oberen Bereich der Seite

Interaction to Next Paint (INP)

Der Interaction to Next Paint (INP) beschreibt, wie schnell eine Website auf eine Aktion eines Besuchers reagiert. Zum Beispiel, wenn jemand klickt, scrollt oder ein Formular ausfüllt.

Je schneller die Seite reagiert, desto flüssiger und angenehmer fühlt sich die Bedienung an.

Das erreiche ich durch:

  • möglichst wenige zusätzliche Programme und Skripte

  • einfache Funktionen statt aufwendiger Animationen

  • keine überladenen Plugins

Cumulative Layout Shift (CLS)

Der Cumulative Layout Shift (CLS) beschreibt, ob sich Inhalte während des Ladens plötzlich verschieben. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Bild nachträglich geladen wird und Text oder Buttons dadurch verrutschen.

Je stabiler das Layout bleibt, desto besser ist die Nutzererfahrung.

Das verhindere ich zum Beispiel, indem:

  • Bilder und Videos feste Größen bekommen

  • für nachladende Inhalte Platz reserviert wird

  • neue Inhalte nicht nachträglich über bestehende Inhalte geschoben werden.

Mithilfe des Tools „PageSpeed Insights“ von Google überprüfe ich nach Fertigstellung der Website nochmal alles und arbeite nach, falls nötig.

Responsive Design

Google zieht die mobile Version einer Seite zur Bewertung heran (Mobile First Indexing). Die Desktop-Version einer Website spielt für Google nur noch eine untergeordnete Rolle. 

Ich achte darauf, dass das Website-Layout mobilfreundlich ist (Responsive Design). Der Inhalt soll auf dem Smartphone denselben Umfang wie auf dem Desktop haben, damit nichts verloren geht.

Falls es nicht anders möglich ist, müssen Kompromisse eingegangen und Inhalte angepasst werden.

NAP-Daten

NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer (Phone) eines Unternehmens. Diese Angaben helfen Suchmaschinen dabei, ein Unternehmen eindeutig zu identifizieren und mit einem Standort zu verbinden.

Ich achte immer darauf, dass auf einer Website die NAP-Daten vollständig und konsistent angegeben sind.

Besonders wichtig ist eine einheitliche Schreibweise. Denn Unterschiedliche Varianten von Name, Adresse oder Telefonnummer können dazu führen, dass Suchmaschinen die Informationen nicht eindeutig zuordnen können.

Gute Positionen für NAP-Daten auf einer Website sind:

  • Kontaktseite

  • Footer / Header

  • strukturierte Daten im Quellcode

Sitemap

Eine Sitemap ist eine strukturierte Liste aller wichtigen Seiten einer Website. Sie hilft Suchmaschinen dabei, die Inhalte einer Website besser zu entdecken.

Suchmaschinen finden viele Inhalte über interne Links. Eine Sitemap kann aber zusätzlich dabei helfen, neue oder tief liegende Seiten schneller zu erkennen.

Gerade bei größeren Websites kann eine Sitemap den Suchmaschinen einen besseren Überblick über die gesamte Seitenstruktur geben.

Ich sorge dafür, dass eine XML-Sitemap erstellt und bei Google eingereicht wird.

Robots.txt

Google zieht die mobile Version einer Seite zur Bewertung heran (Mobile First Indexing). Die Desktop-Version einer Website spielt für Google nur noch eine untergeordnete Rolle. 

Ich achte darauf, dass das Website-Layout mobilfreundlich ist (Responsive Design). Der Inhalt soll auf dem Smartphone denselben Umfang wie auf dem Desktop haben, damit nichts verloren geht.

Falls es nicht anders möglich ist, müssen Kompromisse eingegangen und Inhalte angepasst werden.

Schema-Markup

Schema-Markup sind strukturierte Daten im Quellcode einer Website. Sie liefern Suchmaschinen zusätzliche Informationen über den Inhalt einer Seite.

Suchmaschinen analysieren Websites automatisch. Strukturierte Daten helfen ihnen dabei, Inhalte präziser zu interpretieren.

Dadurch können Suchmaschinen besser verstehen, welche Informationen auf einer Seite enthalten sind.

Wenn es sinnvoll ist, ergänze ich strukturierte Daten im Quellcode der Website.

Dadurch können Suchmaschinen zusätzliche Informationen über Inhalte erhalten, ohne diese erst aus dem sichtbaren Text ableiten zu müssen.

404-Seite

Eine 404-Seite erscheint, wenn eine angeforderte Seite nicht existiert oder unter der eingegebenen Adresse nicht gefunden werden kann.

Fehlerhafte oder nicht mehr existierende Seiten können auf jeder Website vorkommen. Wichtig ist, wie mit diesen Fehlern umgegangen wird.

Eine sinnvolle Fehlerseite sorgt dafür, dass Besucher nicht einfach auf einer leeren Fehlermeldung landen.

Ich erstelle für Websites eine eigene 404-Seite, die Besuchern Orientierung bietet.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • ein Hinweis, dass die Seite nicht gefunden wurde

  • ein Link zur Startseite

  • Hinweise auf wichtige Inhalte der Website

So können Besucher trotz eines Fehlers weiter auf der Website bleiben.

Dustin Siepke LinkedIn
Dustin Siepke
Freelancer für systematische Onlinemarketing Strategien zur digitalen Lösung von realen Problemen.
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